Eine Maske ist ein wichtiges Hilfsmittel zum Schutz der Atemwege, und ihre Atmungsaktivität ist dabei ein entscheidender Faktor. Eine atmungsaktive Maske bietet hohen Tragekomfort, während eine schlecht atmungsaktive Maske zu Unbehagen und sogar Atembeschwerden führen kann. Vliesstoffe werden häufig für die Maskenherstellung verwendet. Doch wie atmungsaktiv sind diese Vliesstoffe?
Atmungsaktivität von Vliesstoffen
Vliesstoffe sind Gewebe, die durch Verspinnen von Fasern mittels Nass- oder Trockenverfahren hergestellt werden. Im Vergleich zu traditionellen Textilien benötigen Vliesstoffe kein Weben oder Verarbeiten und bilden direkt eine Netzwerkstruktur aus Fasern. Aufgrund dieser einzigartigen Struktur weisen Vliesstoffe viele Vorteile auf, wie z. B. Weichheit, Leichtigkeit und Atmungsaktivität. Die Atmungsaktivität ist eine wichtige Eigenschaft von Vliesstoffen und sollte beim Tragen berücksichtigt werden.
Messung der Atmungsaktivität von Vliesstoffen
Die Atmungsaktivität von Vliesstoffen lässt sich mittels Gaspermeationsmessung bestimmen. Dabei wird die Atmungsaktivität des Vliesstoffs anhand seiner Fähigkeit, Gase durchzulassen, ermittelt. Dazu wird die Vliesstoffprobe mit Luft unter einem bestimmten Druck in Kontakt gebracht. Anschließend werden die Geschwindigkeit und der Druckunterschied der durch die Probe strömenden Luft gemessen und die Atmungsaktivität des Vliesstoffs anhand dieser Parameter berechnet. Die Einheit der Luftdurchlässigkeit ist üblicherweise Kubikmeter pro Quadratmeter pro Sekunde.
Unter normalen Umständen benötigt der menschliche Körper etwa 6–10 Liter Luft pro Minute. Daher sollte eine gute Maske eine gewisse Atmungsaktivität aufweisen, um eine normale Atmung zu gewährleisten. Laut einschlägigen Normen sollte die Atmungsaktivität von medizinischen Masken über 2,5 Kubikmeter pro Quadratmeter und Sekunde liegen, während die Atmungsaktivität von Standardmasken über 1,5 Kubikmeter pro Quadratmeter und Sekunde liegen sollte. Diese Atmungsaktivität stellt sicher, dass die Maske beim Tragen keinen zu hohen Atemwiderstand verursacht.
Die Gründe für die Atmungsaktivität vonVliesstoffe
Aus Sicht von Vliesstoffen hängt die Luftdurchlässigkeit von der Dichte, dem Durchmesser und dem Zwischenraum der Fasern ab. Generell gilt: Je kleiner der Kettfadendurchmesser, desto größer der Zwischenraum zwischen den Fasern und desto besser die Atmungsaktivität. Auch das Herstellungsverfahren von Vliesstoffen beeinflusst die Atmungsaktivität. So weisen beispielsweise mit Heißluft hergestellte Vliesstoffe oft eine gute Atmungsaktivität auf, während andere Verfahren eine geringe Atmungsaktivität zeigen.
Neben der Atmungsaktivität ist auch die Filterleistung einer Maske ein wichtiger Indikator. Die Filterleistung wird üblicherweise anhand der Filterleistung im Mundbereich bewertet, also der Fähigkeit der Maske, Partikel aus der Luft zu filtern. Die Filterleistung herkömmlicher Vliesstoffe ist relativ gering, daher wird bei der Maskenherstellung meist eine mehrlagige Struktur verwendet, wobei eine Lage Filtergewebe die Filterleistung verbessert. Gleichzeitig kann das Filtergewebe jedoch auch die Atmungsaktivität der Masken beeinträchtigen.
Abschluss
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Atmungsaktivität von Vliesstoffen vom Durchmesser, der Dichte und der Zwischenraumgröße ihrer Fasern abhängt. Eine atmungsaktive Maske bietet ein angenehmes Tragegefühl, während eine schlecht atmungsaktive Maske Unbehagen verursachen kann. Bei der Maskenherstellung müssen Atmungsaktivität und Filterleistung umfassend berücksichtigt und ein optimales Gleichgewicht zwischen beiden gefunden werden. Nur Masken, die einen hohen Tragekomfort und eine reibungslose Atmung bei gleichzeitig angemessener Filterleistung gewährleisten, bieten diese Vorteile.
Dongguan Liansheng Vliesstoff Co., Ltd., ein Hersteller von Vliesstoffen und Non-Wound-Materialien, ist Ihr Vertrauen wert!
Veröffentlichungsdatum: 19. Juni 2024