Polyester-Spinnvlies zeichnet sich durch hohe Festigkeit, gute Hochtemperaturbeständigkeit (langfristiger Einsatz bei 150 °C möglich), Alterungsbeständigkeit, UV-Beständigkeit, hohe Dehnbarkeit, gute Stabilität und Atmungsaktivität, Korrosionsbeständigkeit, Schalldämmung, Mottenbeständigkeit und Ungiftigkeit aus.
1. Polyesterfasern zeichnen sich durch hervorragende Knitterfestigkeit, Elastizität und Formstabilität sowie gute elektrische Isolationseigenschaften aus. Sie sind beständig gegen Sonnenlicht, Reibung, Schimmel und Fäulnis. Darüber hinaus weisen sie eine gute Beständigkeit gegenüber chemischen Reagenzien auf und sind beständig gegen schwache Säuren und Laugen.
2. Bei Raumtemperatur besitzt es eine gewisse Beständigkeit gegenüber verdünnten und starken Säuren, jedoch eine geringe Beständigkeit gegenüber starker Alkalität.
3. Polyesterfasern lassen sich schlecht färben und müssen daher in der Regel mit Dispersionsfarbstoffen bei hohen Temperaturen oder in Gegenwart von Trägerstoffen gefärbt werden.
1. Verwendung: Innendekoration, Teppichgrundgewebe, Gewebe für die pharmazeutische Industrie, Füllmaterial, Futterstoffe usw.
2. Bei Bauvorhaben dient die Dachabdichtung als Grundgewebe, auf das Sand, Zement usw. aufgebracht werden, um ein Austreten von Sand zu verhindern.
3. Im Bauwesen wird es als Maßnahme zur Vermeidung von Rissen eingesetzt.
4. Aufgrund ihrer Alterungs- und Hochtemperaturbeständigkeit finden Spinnvliesstoffe breite Anwendung in Heimtextilien, Verbundwerkstoffen, Gepäckmaterialien usw. Durch Hochtemperatur-Transferdruck lassen sich hochwertige und zugleich erschwingliche Stoffe herstellen. Aufgrund ihrer Alterungsbeständigkeit erfreuen sie sich großer Beliebtheit bei den Verbrauchern.
Die Anwendung von Geotextilien im Ausland begann bereits in den 1960er Jahren. Die Vereinigten Staaten sind das Land mit dem weltweit größten Geotextilverbrauch. Anfang der 1990er Jahre lag der jährliche Verbrauch bei über 300 Millionen Quadratmetern, in den letzten Jahren sind es 700 Millionen Quadratmeter. Auch in Europa und Japan hat sich der Einsatz von Geotextilien rasant entwickelt, mit einem jährlichen Verbrauch von rund 400 Millionen Quadratmetern in den letzten Jahren. Spinnvliesstoffe machen dabei etwa 60 % aller Geotextilien aus. Ab Mitte der 1990er Jahre verzeichnete Japan einen deutlichen Anstieg im Geotextilverbrauch. Unter den japanischen Geotextilien ist das Spinnvliesverfahren mit einem Anteil von etwa 60 % am Gesamtverbrauch am weitesten verbreitet, wobei hauptsächlich PET-Spinnvlies verwendet wird.
Die Verwendung von Geotextilien in China begann Anfang der 1980er Jahre, war damals aber nur in geringem Umfang und erfolgte versuchsweise. Erst nach der verheerenden Flutkatastrophe von 1998 schenkte die Regierung dem Thema Aufmerksamkeit. Das Bauministerium nahm die Anwendung von Geotextilien in die Planungsrichtlinien auf und formulierte entsprechende nationale Normen. Dadurch erlangten Geotextilien die nötige Bedeutung und entwickelten sich rasant weiter. Aktuell werden in China über 300 Millionen Quadratmeter Geotextilien verlegt, wobei Vliesstoffe etwa 40 % des Gesamtvolumens ausmachen. Der chinesische Tiefbau verfügt über einen enormen Markt, der dem aktuellen Verbrauch von 700–800 Millionen Quadratmetern in den USA in nichts nachsteht. Experten schätzen, dass der Geotextilverbrauch in China in den nächsten 15 Jahren weiterhin zweistellig wachsen wird, wobei PET-Spinnvlies-Geotextilien die höchste Wachstumsrate aufweisen.